Herrmann Zaiss, ursprünglich ein, vom Baseler Missionswerk, ausgesandter Missionar in Ghana, lebte 1944 in Ohligs. Dort trafen sich eine kleine evangelische Gruppe in seiner Küche um die Wahrheiten der Bibel zu hören. Diese Gruppe wuchs rasch und schon bald füllten sie eine Baracke (1945). Eine lebensnahe Verkündigung biblischer Inhalte, hatte zur Folge, dass viele Menschen zu den Treffen kamen.
Gott bestätigte den Dienst von Hermann Zaiss durch außergewöhnliche Zeichen und Wunder. Viele Kranke wurden in den Gottesdiensten gesund. So füllten sich die größten Säle im In- und Ausland.
Hermann Zaiss hatte jedoch nie die Absicht, eine neue Bewegung zu gründen. Sein Bestreben war es, Menschen Impulse zu geben, die sie wiederum in die bestehenden Kirchen und Gemeinden weitertragen sollten. Doch nach jedem Verkündigungsdienst entwickelten sich neue Gruppen, die sich regelmäßig trafen. Diese Situation veranlasste die "Ohligser Brüder" (so wurden die Leiter in Ohligs genannt) diese Treffen zu betreuen. Das Motto war: "Es predigen berufstätige Männer, die erfahren haben, dass Jesus lebt." Von Jesus begeisterte Menschen nahmen viele Entbehrungen und Opfer auf sich um die wachsenden Gemeinden zu betreuen. Heute gibt es ungefähr 70 Ecclesia Gemeinden.
2009 ist der Gesamtverband der Ecclesia-Gemeinden dem BFP (Bund freier Pfingstgemeinden) KdöR (Körperschaft des öffentlichen Rechts) beigetreten.